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Partnervermittlungen im Interviewmit Dr. Jost Schwaner (Geschäftsführer)Herr Dr. Schwaner, ElitePartner gehört zu den erfolgreichsten Partnervermittlungen auf dem Markt. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis? Was sind die signifikantesten Unterschiede zu Ihren Mitbewerbern? Warum sind die Erfolgsaussichten bei ElitePartner besser als bei anderen Partnerbörsen? |
ElitePartner hat im deutschsprachigen Raum mittlerweile über drei Millionen Mitglieder. Eines unserer Erfolgsgeheimnisse ist unsere Premium-Positionierung: Mit unserer klaren Ausrichtung auf gebildete, anspruchsvolle Singles grenzen wir uns einzigartig vom Wettbewerb ab. Jede einzelne Anmeldung wird von den Mitarbeitern auf Niveau und Seriosität geprüft, so dass die Teilnehmer hier die beste Auswahl kultivierter Kontakte erhalten. Als erste Online-Partnervermittlung wurde ElitePartner mit dem TÜV-Siegel für Sicherheit und Qualität ausgezeichnet und wurde zudem zum zweiten Mal in Folge Testseiger beim Branchenvergleich des Deutschen Instituts für Servicequalität.
Das heißt der Fokus Ihres Unternehmens liegt ganz klar auf…?
… der Vermittlung gebildeter, anspruchvoller Singles, die eine langfristige, glückliche Beziehung suchen.
Für viele User ist Anonymität und die Sicherheit ihrer Daten im Netz sehr wichtig. Wie gehen Sie mit dem Thema Datenschutz um?
Bei ElitePartner haben Sicherheit und Anonymität höchste Priorität. Im Februar bescheinigte uns die Stiftung Warentest einen vorbildlichen Umgang mit Kundendaten (siehe Stiftung Warentest). Zudem wurde ElitePartner als erste Online-Partnervermittlung mit dem TÜV-Siegel s@fershopping für Sicherheit und Qualität ausgezeichnet.
ElitePartner trägt das Wort „Elite“ im Namen. Haben Sie nicht Angst, dass dies in Zeiten wachsender Kritik an Eliten eine negative Konnotation bekommen könnte?
Der Begriff Elite kommt aus dem Lateinischen und bedeutet auswählen. Genau darum geht es bei ElitePartner: Wir stellen Singles die beste Vorauswahl potenziell passender Partner vor und dementsprechend können sie einfach auswählen, anstatt zu suchen.
Das Gros der Partnervermittlungen arbeitet mit wissenschaftlichen Persönlichkeitstests als Grundlage für die aktive Vermittlung von Partnern. Kann man Liebe jetzt berechnen?
Wir können anhand des Persönlichkeitstests und des Matchings berechnen, wie gut zwei Menschen zueinander passen und eine Vorauswahl für unsere Mitglieder treffen. Ob es dann wirklich funkt, kann aber nur das persönliche Treffen entscheiden.
Stichwort Werbung: der Markt war in den letzten Monaten gerade in Hinblick auf die Werbetätigkeit der Anbieter deutlich belebter als noch vor einem Jahr. Um mitzuhalten, muss man investieren. Mit welcher Strategie wird ElitePartner dafür sorgen, auch zukünftig eine Spitzenposition zu behaupten? Denkt man auch über (weitere) Expansion(en) nach?
Der Fokus ist klar: Dem Kunden die bestmöglichen Partnervorschläge bieten. Wir werden unser Herzstück, das ElitePartner-Matching, mit innovativen Technologien und noch ausgefeilteren Algorithmen weiter verbessern. Je ausgereifter das Matching, desto erfolgreicher die Vermittlung. Dazu kooperieren wir mit dem führenden Experten auf dem Gebiet der Paarforschung, Prof. Andresen von der Universität Hamburg. So bietet das Internet nicht nur eine riesige Menge potenzieller Kandidaten, sondern wir garantieren zudem besser passende Partner und damit glücklichere Beziehungen.
Social Networking, Apps, Smartphones, Tablets - Anwendungen und Geräte die nicht nur unser (digitales) Leben sondern auch die Partnersuche nachhaltig verändern können/werden. Wie sehen Sie den Einfluss dieser neuen Kommunikationsmittel auf Ihr Geschäftsfeld?
Wir merken schon jetzt, dass unsere mobile Anwendung einen sehr hohen Traffic-Beitrag hat - besonders in den Abendstunden checken unsere Kunden offenbar ganz bequem vom Sofa aus ihre Partnervorschläge. Aber es wird nicht allein bei einer stärkeren Nutzung von Apps und mobilen Services bleiben. In den nächsten Jahren wird noch viel mit neuen Technologien zur Kontaktaufnahme experimentiert werden. Augmented Reality ist in aller Munde und wird sicherlich mit einigen Features Einzug in die Branche finden. So kann man vielleicht künftig einen Flirtpartner per GPS-Daten im Restaurant ausfindig machen oder per Gesichtsfelderkennung über das iPhone das Mitglied eines bestimmten Netzwerkes.
„Undercover Boss“, eine erfolgreiche Doku-Soap auf RTL, begleitet den Firmen-Chef auf seiner Inspektion durch den Betrieb. Anonym versteht sich. Haben Sie auch ein eigenes Profil auf ElitePartner um die Perspektive des Kunden einzunehmen und die eigenen Leistungen „undercover“ zu testen?
Ja, natürlich. Bei ElitePartner werden Sicherheit und Seriosität groß geschrieben. Für die meisten Mitarbeiter ist es unerlässlich, das Produkt wie die eigene Westentasche zu kennen. Selbstverständlich logge auch ich mich regelmäßig ein, um mich von den selbst gesetzten hohen Standards zu überzeugen. Privat habe ich unseren Service allerdings noch nicht genutzt.
Steve Jobs sagte einmal, das größte Kapital was Apple besitze, sei seine Innovationskraft. Nokia hat viele Marktanteile verloren – viele sagen: weil sie nicht mehr innovativ gearbeitet haben. Was können wir von ElitePartner in der Zukunft an Innovationen erwarten?
Besonders in der Produktoptimierung und –innovation stecken noch enorme Wachstumspotenziale. Da ist bei allen Anbietern noch Luft nach oben. Die Branche ist noch lange nicht am Ende des Wachstums angekommen, sondern geht aktuell in die zweite Phase: Jetzt geht es um Matchmaking 2.0.



