KissNoFrog: Abzocke oder Flirtparadies?
Sobald man im Internet einem Anbieter seine Kontodaten gibt, muss man sich fragen, ob man diesem auch vertrauen kann und ob man seine Daten tatsächlich herausgeben sollte. Im Zeitalter des 'gläsernen Verbrauchers' sind diese Fragen völlig berechtigt – wohl kaum jemand gibt heute noch unbedacht seine Adresse oder Ähnliches im Netz weiter. Daher ist auch die Frage, ob die beliebte Singlebörse KissNoFrog Abzocke ist oder ob man ihr ruhigen Gewissens die eigenen Kontodaten anvertrauen kann, völlig legitim. Diese Frage soll hier durch Gegenüberstellung verschiedener Argumente erörtert werden.
Die Abo-Praxis von KissNoFrog: Abzocke oder bequemes Feature?
Sobald ein Dating-Portal die Mitgliedschaften als Abonnements anbietet, wird es schnell in die Schublade 'Betrüger' gesteckt. Tatsächlich ist es aber so, dass jeder neue User im Vorhinein darüber aufgeklärt wird, dass sich die Mitgliedschaft automatisch verlängert. Schließt man ein sogenanntes Probe-Abonnement ab, so kann man bei der Bestellung sogar auswählen, um wie viel sich dieses verlängern soll, falls man nicht kündigt. Es kann also auf keinen Fall behauptet werden, KissNoFrog locke arglose Nutzer in die böse Abo-Falle.
Die Grundidee hinter dieser Lösung ist schlicht Bequemlichkeit. Wer zufrieden ist, soll nichts tun müssen, um weiterhin von den Dienstleistungen von KissNoFrog profitieren zu können (und den Vertrag extra verlängern). Nur wer unzufrieden ist oder seine große Liebe gefunden hat, muss aktiv etwas tun und kündigen – diese Herangehensweise ist eindeutig logischer als die umgekehrte und bedeutet noch lange nicht, dass KissNoFrog mit Betrug sein Geld verdient.
Wie erkennt man Betrug?
Betrug bemerkt man in den meisten Fällen leider erst, wenn es bereits zu spät ist. Wir haben ein paar Anzeichen gesammelt, an denen man bereits vorher erkennt, wo Betrug im Spiel ist, und haben diese Punkte bei KissNoFrog untersucht.
- Die Dienste sind sehr teuer: Dieses Kriterium für Betrug ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Nur weil eine Website ihre Dienste gegen Geld anbietet, heißt das noch nicht unbedingt, dass man es mit Abzocke zu tun hat. Man muss auch abwägen, was man für sein Geld bekommt und ob sich die Investition lohnen kann. Bei KissNoFrog ist dies eindeutig der Fall: Man kann hier nicht nur nette Leute kennenlernen, sondern auch jede erdenkliche Art von Single Chat nutzen – auch ein Video Chat ist inklusive. Diese Zusatzleistungen bietet kaum eine andere Singlebörse.
- Man muss sich über unverhältnismäßig lange Zeiträume binden: Wer sich mit einer Unterschrift für 10 Jahre verpflichtet, sollte sich überlegen, ob er unterschreibt. Bei KissNoFrog kann man sich, wenn man möchte, für nur einen Monat binden. Falls man in dieser Zeit bereits jemanden findet oder aus anderen Gründen keine Premium-Mitgliedschaft mehr haben möchte, kann also problemlos kündigen. Ist die Premium-Mitgliedschaft gekündigt, so kann man das Portal weiterhin als kostenlose Partnervermittlung mit seinen Basisfunktionen nutzen. Auch hier lautet das Fazit also: KissNoFrog ist keine Abzocke.
- Die AGB sind undurchsichtig: Wenn Allgemeine Geschäftsbedingungen bewusst Kosten verschleiern, kann man sicher sein, dass man es mit Betrug zu tun hat. KissNoFrog hingegen weist ausdrücklich darauf hin, dass einige Features nur mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft zu haben sind. Kosten werden hier also nicht verschleiert.
Es ist also offensichtlich, dass KissNoFrog kein Betrug ist und man sich ohne Bedenken dort anmelden kann. Solange man sich vorher über Kündigungsfristen und -modalitäten informiert, kann einem hier nichts passieren. Man bekommt etwas geboten (sogar ein kostenloser Single Chat ist inklusive), man bindet sich nicht unendlich lange und die AGB geben eine genaue Auskunft darüber, wie das Vertragsverhältnis aussehen wird.
